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Wir trauern um unseren lieben Naturfreund und langjährigen Stiftungsratspräsidenten der Schweizerischen Greina-Stiftung zur Erhaltung der alpinen Fliessgewässer (SGS)
Herbert Maeder e. Nationalrat und Fotojournalist 3. Februar 1930 – 23. Januar 2017

Die Schweiz. Greina-Stiftung hat am 31. Januar 2016 bei der Bundeskanzlei eine Beschwerde bezüglich des Referendums zur Energiestrategie eingereicht. Unterstützen Sie unser Engagement für den Erhalt der direkten Demokratie, den Einsatz von erneuerbaren Energien und damit den Schutz unserer Natur: Postkonto: 70-900-9

schneelandschaft mit sonne

Ein frohes neues Jahr! Wir wünschen Ihnen viel Gesundheit, Freude, Erfolg und Durchhaltewillen bei den Projekten, die Sie anpacken. Beharrlichkeit wird 2017 auch für die Verfechter von Natur- und Umweltanliegen nötig sein. Doch es gibt auch Erfolge, welche Mut machen und motivieren, sich weiterhin für unsere Natur und insbesondere für unsere Gewässer einzusetzen. Lesen Sie mehr über zwei Ereignisse, welche für die SGS in den letzten Wochen des alten Jahres wichtig waren.

herbstliche Greina-Hochebene

Das Parlament hiess das erste Massnahmenpaket zur Energiestrategie 2050 des Bundesrats nach langer Diskussion Ende September gut. Damit den Worten Taten folgen, ist viel Einsatz gefragt. In den Greina-News des Monats November lesen Sie, wie wir auch ganz ohne Landschaftszerstörung durch Kleinwasserkraftwerke künftig AKW ersetzen können. Ein Schlüssel liegt im Solarenergiepotential unserer Landwirtschaftsbetriebe! 

Der neue SGS-Landschaftskalender 2017 ist da. Liegen Ihnen unsere Gewässer, unsere Bäche und Seen am Herzen und mögen Sie stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen? Dann lassen Sie sich von zwölf Bildern des bekannten Fotojournalisten Herbert Maeder durchs Jahr leiten. Oder machen Sie mit unserem Kalender Ihren Freunden und Bekannten eine Freude.

Zervreilasee (wikimedia commons)

Die Beurteilung der Umweltauswirkungen darf sich gemäss Bundesgericht nicht allein auf das Projekt Lugnez erstrecken, sondern muss die Auswirkung der gesamten Anlage der Kraftwerke Zervreila AG im Lugnez- und Valsertal umfassen und insb. mit der Restwassersanierung der bestehenden Anlagen in diesem Gebiet koordiniert werden.

Frontscha, Wanderer auf dem Weg in die Val Sumvitg

Die aktuellen Greina News lassen die Gletscherseetaufe vom August 2016 nochmals Revue passieren. Lesen Sie hier, wer alles anwesend war und weshalb die Mission der SGS auch nach ihrem 30-Jahre-Jubiläum noch lange nicht zu Ende ist.

Am 18. Oktober 2016 werden an der OLMA in St. Gallen die 26. Schweizer Solarpreise vergeben. Die SGS erwähnt in ihren Greina News immer wieder, wie die Solarenergie in Kombination mit vorbildlicher Gebäudedämmung die effektivste und viel versprechendste Alternative zum Totalausbau der Wasserkraft darstellt. Überzeugen Sie sich vor Ort vom Potential von PlusEnergieBauten (PEB) und treffen Sie die Solar Impulse 2-Piloten Prof. Dr.

Der frisch getaufte Laghet la Greina auf 2'568 m ü. M. ©SGS, Andrea Badrutt

Der See am Fusse des Terrigletschers ob der Val Canal heisst seit dem 15. August 2016 offiziell „Laghet la Greina“. Bei bestem Wander- und Bergwetter verfolgten bis zu 50 Greina-Freunde den eiskalten "Taufschwumm" des Expeditionsschwimmers Ernst Bromeis. Vor beeindruckender alpiner Kulisse auf über 2'500 m ü.M.

Das kommende Wochenende verspricht bestes Berg- und Wanderwetter. Ideale Voraussetzungen für die Gletscherseetaufe und das 30-Jahre-Jubiläum der Schweizerischen Greina-Stiftung (SGS). Sie sind herzlich eingeladen, am Montagmorgen in die Val Canal, ein Seitental der Greina, zu kommen und Taufpatin oder Taufpate zu sein. Vor eindrücklicher alpiner Kulisse auf über 2'500 m ü.M. wird der Expeditionsschwimmer Ernst Bromeis den eiskalten See durchschwimmen.

Flyer Ausstellung passadis

Die Casa d'Angel in Lumbrein/GR erzählt vom 2. Juli bis 29. Oktober 2016 in ihrer Ausstellung "passadis - über alle Berge" Geschichten über die Pässe in der Val Lumnezia und des Valsertals. Auch die Greina-Hochebene spielt eine Rolle. Im dazugehörigen Flyer der Casa d'Angel finden Sie mehr Informationen über die Ausstellung und Spezialanlässe.

 

Die Greina-Hochebene

Am 15. August 2016, exakt 30 Jahre nach der Gründung der Schweiz. Greina-Stiftung (SGS), findet in einem Seitental der Greina-Hochebene eine feierliche Gletscherseetaufe statt. Seien auch Sie Teil dieses einmaligen Anlasses.

Merken Sie sich den 15. August 2016 vor, wenn Sie 30 Jahre Rettung der Greina-Hochebene feiern und zusammen mit dem Wasserbotschafter Ernst Bromeis feierlich den Gletschersee auf der Greina-Hochebene taufen möchten. Mehr dazu lesen Sie in den aktuellen Greina News.

Lesen Sie in den aktuellen Greina News, welche öffentlichen Interessen Umweltschutzorganisationen wie die Greina-Stiftung wahrnehmen und weshalb sie in ihrer rechtlichen Arbeit nicht durch unverhältnismässige Verfahrenskosten behindert werden sollen. Mehr Informationen hier.

Mit dem Rhy-Fäscht 2016 weisen Rheinfreunde auf die Schönheit des Rheins und auf die Wichtigkeit der geplanten Aufweitungen des einst wilden Flusses hin. Dieses Jahr fällt das Rhy-Fäscht mit dem globalen Welt-Fischwandertag zusammen. Aktionen von Hawaii bis Balzers werden veranstaltet und rücken dabei die Fische und deren bedrohte Lebensräume ins Zentrum. Mehr Infos unter: www.rhy-faescht.org

Der Alpenrhein soll naturnah gestaltet werden, mehr Platz erhalten und effektiver gegen Hochwasser schützen. Unterstützen auch Sie die Online-Initiative "Rhein raus!" der Plattform Lebendiger Alpenrhein: http://www.rheinraus.info.

Die Rolle der Wasserzinsen sei für die Elektrizitätswirtschaft "als kostentreibender Faktor zentral", heisst es in einer Studie. Einer bezweifelt das: der Geschäftsführer der Schweizerischen Greina-Stiftung, Gallus Cadonau. Im entsprechenden Artikel in der Südostschweiz-Zeitung vom 31. März 2016 erfahren Sie mehr.

 

Am heutigen Weltwassertag regen Hermann Lahms Worte zum Nachdenken an. Dass wir einfach den Wasserhahn aufdrehen können und sauberes Trinkwasser in beliebiger Quantität haben, nehmen wir meist als gegeben hin, ist aber ein grosses Privileg. Auch das munter plätschernde Gletscherwasser im Bergbach ist keine Selbstverständlichkeit. Der Klimawandel und auch Kleinwasserkraftwerke bringen viele Gebirgsbäche zum Versiegen.

Politiker machen gerne Versprechungen. Der ehemalige Bundesrat Hürlimann sagte 1980 bei der Eröffnung des Gotthardstrassentunnels: „Dieser Tunnel ist kein Lastwagenkorridor.“ Damals durchquerten jährlich 300‘000 LKW das Gebirgsmassiv - heute sind es über 1 Million LKW! Erneut versprechen Politiker, die Kapazität werde mit der zweiten Röhre nicht erhöht. Doch die zweite Gotthardröhre, über die Sie am 28.

Lesen Sie in unseren Greina News des Monats Februar über den Entscheid des Berner Verwaltungsgerichts, dass eine Erhöhung der Grimselseestaumauer nicht verfassungskonform sei, und warum eine Staumauererhöhung auch gar nicht nötig ist.

Auch 2016 lassen sich Naturfreunde wieder von den stimmungsvollen Naturaufnahmen unseres Landschaftskalender durchs Jahr begleiten. Machen auch Sie Ihren Bekannten eine Freude oder bestellen Sie den Kalender für sich selbst.

 

Bestellen Sie den SGS-Landschaftskalender 2016 für Fr. 28.50 in unserem Shop, indem Sie im Menü oben "Bestellung" auswählen und das Kontaktformular ausfüllen.

 

Dem Rhein mehr Platz geben, um ihn wieder naturnaher zu machen und dabei gleichzeitig den Hochwasserschutz zu verbessern und den Wert des Flusses als Naherholungsraum zu erhöhen, das sind die Ziele der Initiative Rhein raus! Geben auch Sie dem Rhein Ihre Stimme und erfahren Sie mehr unter: www.rheinraus.info.

Die Solar Agentur Schweiz lädt Sie ganz herzlich zur 25. Schweizer Solarpreisverleihung vom 29. September 2015 in der Palexpo Genf ein. E. Bundespräsident Adolf Ogi, Ständeratspräsident Claude Hêche und weitere prominente Persönlichkeiten werden die innovativsten Bauten und Anlagen sowie die engagiertesten Persönlichkeiten und Institutionen mit dem Schweizer Solarpreis 2015 auszeichnen.
 

Der Sommer ist da. Nichts erfrischt mehr als ein Schwumm im Fluss nach der Arbeit oder ein Fussbad im kalten Bergbach in den Wanderferien. Gerade in der warmen Jahreszeit werden wir uns unserer sprudelnden Flusslandschaften bewusst. Schrecklich der Gedanke, dass mit dem Klimawandel das stete Rauschen vieler Gletscherbäche zu verstummen droht. Unzählige Fliessgewässer sind in Gefahr, weil die Energie aus Wasserkraft erneuerbar ist.

Werden wir die verbleibenden wilden Bäche und Flüsse, durch die jetzt im Juni das Schmelzwasser braust, auch in Zukunft rauschen hören? Oder lassen wir zu, dass man sie zerstört, um 0.4% bis maximal 1.2% unseres Energiebedarfs zu decken? Über 1‘000 KWKW sind bereits gebaut. 800 weitere sind in Planung - 400 davon haben bereits die Zusage für Beiträge aus der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) erhalten. Die Förderung übersteigt die Investitionskosten oft um 200% bis 400%!

Am 26. Juni 2014 findet im Landhaus Solothurn unsere Jahrestagung zum Thema Nutzung des Untergrunds – Herausforderungen und Handlungsbedarf aus rechtlicher Sicht statt. Eine interessante Veranstaltung zum Thema Umweltschutz, bzw. nachhaltiger Umgang mit der Umwelt.

Die Stimmberechtigten des Kantons Schaffhausen stimmten am 18. Mai 2014 mit 58.7 Prozent gegen die Teilrevision des Wasserwirtschaftsgesetzes (WWG) und setzen damit ein wichtiges Zeichen: Sie wollen ihr Wahrzeichen, den grössten Wasserfall Europas, auch in Zukunft schäumen sehen.

Die Schaffhauser/innen haben es am 18. Mai 2014 in der Hand, zu ihrem Wahrzeichen zu stehen. Sagen Sie Nein zum unnötigen Ausbau der Wasserkraftnutzung am Rheinfall. Das Wasserkraftpotential in der Schweiz ist bereits zu 95% ausgeschöpft - es gibt eine weitaus bessere Alternative, wie die Energiewende umgesetzt werden kann.

Schaffhausen braucht PlusEnergieBauten mit bis zu 150 Mal mehr Energie statt denkfaule Kantonsräte und neue Wasserkraftwerke am Rhein! Lesen Sie unsere Medienmitteilung zur Abstimmung über die Revision des Wasserwirtschaftsgesetzes im Kanton Schaffhausen vom 18. Mai 2014.

Das Jahr ist noch jung, doch für unsere Fliessgewässer zeichnet sich bereits ein Schicksalstag ab.

asfgsdg

Wir wünschen Ihnen von Herzen ein gutes, erfolgreiches neues Jahr! Vielleicht haben Sie Pläne, im 2014 die wilde Greina-Hochebene zu durchwandern oder Sie entscheiden sich für einen Sonntagsspaziergang zum Rheinfall oder an einen rauschenden Bach.