Willkommen bei der Schweizerischen Greina-Stiftung

Murmeltier_2017_Wanderung_Il_Fuorn

Fotografieren Sie gerne? 

Ihr schönes Greina-Bild könnte das Sujet für unseren Landschaftskalender 2021 sein! Jetzt mitmachen und gewinnen. Senden Sie uns die besten Fotos aus einer der vielen, schönen Regionen der Schweiz. Der Wettbewerb steht ganz unter dem Motto «Schützenswerte Schönheit». Das Gesamtsiegerbild und die Siegerbilder pro Kategorie werden danach von unserer Jury ausgewählt. Bilder in folgenden Kategorien können eingereicht werden:

1. Gewässer

2. Berge

3. Landschaft

4. Flora & Fauna

5. Herbst & Winter

Annahme der IP Rösti schwächt den Gewässerschutz weiter
Das Parlament hat die Parlamentarische Initiative Rösti am 20. Dezember 2019 verabschiedet und den Gewässerschutz weiter geschwächt. Damit fällt ein bewährtes Mittel zur Aufwertung der zerstörten Gewässer und Auen weg. Für die Umsetzung der Energiewende ist diese Änderung überflüssig und für die Natur extrem schädlich. Ökologische Ersatzmassnahmen hingegen sind dringend notwendig, denn heute erfüllen weniger als 20% der Gewässer die Zustandskriterien der Gewässerschutzverordnung.

Gewässer in schlechtem Zustand

42% der Fliessgewässer verfügen nicht über genügend Gewässerraum, nur gut die Hälfte sind in einem morphologisch natürlichen oder naturnahen Zustand. Über 100 000 künstliche Hindernisse erschweren oder verhindern die Fischwanderung. Die meisten grösseren Seen der Schweiz wären natürlicherweise nährstoffarm.

2018 lieferte die Wasserkraft in der Schweiz rund 37,5 TWh oder rund 15 % der Gesamtenergieversorgung von 240 TWh/a. Das Ausbaupotential beläuft sich dabei gemäss Bundesrat noch auf max. 2,5 TWh/a oder ca. 1 %, sofern sämtliche verbleiben-

Trockengelegter Flussabschnitt der Maggia (© SGS)

Gemäss Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist "der Zustand der Biodiversität in der Schweiz [...] unbefriedigend. Die Hälfte der Lebensräume und ein Drittel der Arten sind bedroht." Weiter stellt das BAFU fest, dass vor allem die ökologischen Defizite der Gewässer dafür verantwortliche sind. Ungefähr 18% derjenigen Arten, die unmittelbar auf Gewässer angewiesen sind, sind vom Aussterben bedroht, 4% davon sind bereits ausgestorben.