Willkommen bei der Schweizerischen Greina-Stiftung

Die Schweiz zählt zu den Industrieländern mit dem höchsten Anteil an gefährdeten Arten. Zudem hinkt die Schweiz bei der Ausweisung von Schutzgebieten den EU-Ländern hinterher. Dies kümmert unser Parlament offenbar nicht. Der Ständerat ist in der Wintersession nicht einmal auf den Gegenvorschlag zur Biodiversitätsinitiative eingetreten. Somit wird es zu einer Volksabstimmung kommen.

Unsere Gewässer sind jetzt schon in einem schlechten Zustand. Durch den Klimawandel mit mehr Hitze- und Trockenperioden sowie Starkniederschlägen mit Überschwemmungen geraten sie unter zusätzlichen Druck. Wir müssen sie durch Revitalisierungen und mehr Restwasser widerstandsfähiger machen. Naturnahe Gewässer nützen nicht nur der Biodiversität, sie tragen auch zum Hochwasserschutz bei und bieten Erholungsraum. Bis 2090 sollen rund 4000 km revitalisiert werden.

Energiegesetz zu Lasten der Gewässer - aber kaum Solarstrom

Mit einem umfangreichen Gesetzespaket (Mantelerlass) will das Parlament die sichere Energieversorgung mit erneuerbaren Energien regeln. Damit sollen die fossilen Energien und der Atomstrom ersetzt werden. Dies ist dringend notwendig, aber die beschlossenen Massnahmen belasten vor allem unsere Gewässer und alpinen Landschaften. So wurden die Ausbauziele bei der Wasserkraft viel zu hoch angesetzt. Mit dem Mantelerlass ermöglicht das Parlament nun minimale Restwassermengen in Biotopen von nationaler Bedeutung und Wasserkraftanlagen in schützenswerten alpinen Auen. Aber bloss 2 TWh teurer alpiner Solarstrom soll bis 2040 genutzt werden. Viel zu wenig!

Der Sommer geht zu Ende, in der Schweiz war er von Hitzetagen und gewaltigen Unwettern geprägt. Global stechen vor allem zwei Phänomene hervor. Zum einen der Meereswassertemperaturrekordwert vor Florida mit 38.38 C° und zum anderen die langanhaltenden Hitzewellen in vielen Regionen der Welt.

Klima-und Naturschutz zusammen!

Der Sommer geht zu Ende, in der Schweiz war er von Hitzetagen und gewaltigen Unwettern geprägt. Global stechen vor allem zwei Phänomene hervor. Zum einen der Meereswassertemperaturrekordwert vor Florida mit 38,38 °C und zum anderen die langanhaltenden Hitzewellen in vielen Regionen der Welt. Bei Extremtemperaturen von über 40 ° im Schatten während Wochen, wie beispielsweise in Südeuropa, ist der menschliche Körper nicht mehr in der Lage, sich durch Schwitzen abzukühlen. Die gesundheitliche Belastung dabei ist enorm. Auch Tiere und Pflanzen leiden unter diesem extremen Wetter, vor allem in den Dürrephasen. Gerade die stark genutzten Schweizer Fliessgewässer sind dann umso mehr auf genügend Restwassermengen angewiesen.